ForumAmPuls

Das Forum Frühkindliche Bildung (ffb-bw) bietet in Abständen das Format ‚ForumAmPuls‘ an. Am 29.07. 2021 fand es statt zum Thema „Zusammenarbeit mit Familien während der Corona -Pandemie- Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis“. Die Präsentation von Frau Lasner-Tietze und Herrn Prof. Dr. Jahreiß  können Sie zeitnah auf der Webseite des Forums Frühkindliche Bildung Baden-Württemberg abrufen. Für 28.10.2021, von 16-17 Uhr ist das nächste FormumAmPuls geplant mit Inputs zu:Inklusion-Auf der Suche nach dne Grundlagen inklusiver Frühpädagogik. Hier gehts zu mehr Infos:

Reform des SGBVIII

Das Kinder- und Jugendstärkegesetz (KJSG) ist verabschiedet. Am 10.06.2021 ist das Gesetz veröffentlicht worden, und damit in Kraft getreten.

Mehreren Paragrafen, beispielsweise: §1, §22 und § 24 wurden mit dem Begriff ‚selbstbestimmt‘ erweitert. So lautet §1 nun:

„Jeder junge Mensch hat das Rech auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer selbstbestimmten, eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.

Unter §27 (Hilfen zur Erziehung) wird betont, dass ‚unterschiedliche Hilfearten miteinander kombiniert werden können, sofern dies dem erzieherischen Bedarf des Kindes oder Jugendlichen im Einzelfall entspricht.‘

§45 (Betriebserlaubnis) nimmt explizit zur Sicherung des Kindeswohls die „Entwicklung, Anwendung und Überprüfung eines Konzeptes zum Schutz vor Gewalt“ mit auf. ‚Verfahren der Selbstvertretung und Beteiligung sowie Beschwerdemanagement‘ sind hierbei unerlässlich/ zwingend.

In §47 werden die Regelungen einer ‚gegenseitigen Informationspflicht‘ zum Wohl des Kindes dargelegt.

Hilfen sollen zukünftig niederschwellig und aus einer Hand kommen. Sofort gilt dies für die Inklusion in der Jugendhilfe. 2024 sollen sogenannte VerfahrenslotsInnen eingeführt werden. 2028 sollen Leistungen für junge Menschen sowohl mit (drohender) seelischen Behinderung also auch mit (drohender) körperlicher oder geistiger Behinderung vorrangig vom Träger der öffentlichen Jugendhilfe gewährt werden.

Die Synopse zum KJSG des DIJuF ist eine sehr gute Arbeitshilfe, zu finden hier:

Geplante Corona VO für das Kita Jahr 2021/22

Das Kultusministerium sieht Änderungen im Regelbetrieb in Kitas und Kindertagespflege unter Pandemiebedingungen für das neue Kitajahr vor.

Die in den „Schutzhinweisen für die Betreuung in Kindertagespflege und Kindertageseinrichtungen während der Corona-Pandemie“ des KVJS, der Unfallkasse Baden-Württemberg und des Landesgesundheitsamtes geregelte Möglichkeit, in einer Einrichtung bis zu zwei betriebserlaubte Gruppen in einem offenen Konzept als Gruppenverbund zu führen, wird nunmehr in die Corona-Verordnung Kita aufgenommen.

In Einzelfällen soll die grundsätzliche Regelung zur Kohortenbildung von zwei betriebserlaubten Gruppen dahingehend erweitern werden, dass bei ungerader Gruppenanzahl in der Kindertageseinrichtung mit offenem betriebserlaubten Konzept einmal eine Kohorte bestehend aus drei Gruppen gebildet werden kann.

· In dreigruppigen Kindertageseinrichtungen mit offenem betriebserlaubtem Konzept kann gruppenübergreifend über alle drei Gruppen gearbeitet und gespielt werden.

· In einer fünfgruppigen/siebengruppigen Kindertageseinrichtung mit offenem betriebserlaubtem Konzept, können zwei Gruppen eine/ vier Gruppen zwei Kohorten und die weiteren drei Gruppen ebenfalls eine Kohorte bilden. Die jeweilige Kohorte, bestehend aus einmal/zweimal zwei und einmaldrei Gruppen, kann gemeinsam arbeiten und spielen.

Ebenfalls in die Corona-Verordnung Kita überführt wird, die in den Schutzhinweisen enthaltene Ausnahme von der Maskenpflicht für das Fach- und Betreuungspersonal im Kontakt mit den Kindern und es soll aufgenommen werden, dass Veranstaltungen in der Kita nach Maßgabe der Bestimmungen in §8 der Corona-verordnung zulässig sind. Analog zur Bundesnotbremse geplant sind die ersatzlose Streichung des §6 der Corona-Verordnung Kita und damit Verbunden auch die Streichung des §7 zur Notbetreuung. Detaillierte Infos finden Sie hier:

Den Orientierungsplan leben

Unter dieser Überschrift lädt das Forum Frühkindliche Bildung (FFB) BW zu einer online-veranstaltung am 30.09.2021 ein.

 Prof. Dörte Weltzien (ZfkJ Freiburg) wird die Ergebnisse der Evaluation des Orientierungsplanes vorstellen. Daran schließt sich eine moderierten Fragerunde an. In einer Podiumsdiskussion werden die Chancen und Herausforderungen des Orientierungsplans beleuchtet. Prof. Nataliya Soultanian und Dr. Nicole Sturmhöfel vom FFB stellen das Konzept zur Weiterentwicklung des Orientierungsplans (WeOp) vor. Die Teilnehmenden können sich während der Veranstaltung über Chat und Umfragen einbringen. Die Anmeldung zur Veranstaltung ist bis zum 27.09.2021 möglich. Weitere Informationen und Zugang zur Anmeldung und dem Programm unter:

Familienzentren: Fachliche Kompetenz und Grundlagen der Familienzentrumsarbeit

Einladung zum runden Tisch, Donnerstag, 17.Juni 2021, 10-13 Uhr. Der ev. Landesverband lädt zu dieser Veranstaltung mit Vortrag und Workshops ein.

Der Workshop Bildung und Begleitung von Familien wird von mir durchgeführt.

Bundesnotbremse in Schul- und Kitabetrieb in Baden-Württemberg

Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 24. April 2021:

Stadt- und Ladkreise, die an drei Tagen in Folge eine bestehende Sieben-Tages -Inzidenz von mehr als 165 Neuinfektionen mit dem Coronavirus auf 100.000 Einwohner hat, gilt ab dem übernächsten Tag die Notbetreuung. Sollte dies bereits an drei Tagen unmittelbar vor dem 23.04.21 der Fall sein, tritt die Notbetreuung (und Untersagung der Präsenz) ab dem 24.04.2021 in Kraft-siehe auch auf der Startseite des KM:

Übersicht über alle Maßnahmen und Inzidenzauswirkungen siehe hier:

Im Gespräch: Maria Aarts und Gerald Hüther, Katrin Hohmann mit Klaus Kokemoor

In Ihrer sehr spannenden Unterhaltung tauschen sich die beiden Erstgenannten über Vielfalt der Lebendigkeit aus, angelehnt an liebevoll jetzt - mehr hierzu unter

Maria Aarts (Gründerin von Marte Meo) lädt uns ein: „Denke klein - Wenn Du einen kleinen liebevollen Moment gedacht hast, dann ist der Tag schon besser, mit sieben besseren Tagen hat man eine bessere Woche, bessere Wochen machen einen besseren Monat und bessere Monate machen ein besseres Jahr...“

Hüther (Neurobiologe) erläutert, dass unser Hirn sich nicht Probleme merkt, sondern nur Lösungen. Bei der Lösungsfindung wird das Belohnungszentrum aktiviert, und dies schüttet positive Botenstoffe aus. So werden die Netzwerke zur Lösungsfindung gestärkt. Deshalb, so der Neurobiologe, hilft uns trainieren nicht weiter, sondern das Erarbeiten der Lösungen – ebenfalls eine Seite der Lebendigkeit. Auch, wenn unsere subjektiven Erfahrungen ‚Gefahren‘ birken, dann, wenn unsere Lösungen in übermäßigen Konsum liegen, sei es z.B. Arbeit, Shoppen oder Alkohol.

Zum Video geht’s hier:

Aufmerksam machen möchte ich auch noch auf eine Podcast- Reihe von „nifbe“ (niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung)

„Auf die ersten Jahre kommt es an“

Sehr interessant fand ich diese Folge: Das Kind, dass aus dem Rahmen fällt- wie Inklusion gelingt

Kathrin Hohmann im Gespräch mit Klaus Kokemoor, Autor des gleichnamigen Buches. Er berichtet von seinen reichhaltigen Praxiserfahrungen, lädt ein zur systemischen Blickweise und wie Hypothesen unseren Blickwinkel verändern können. Die Sendung finden sie hier unter:

Überarbeitete Schutzhinweise des KVJS und Lieferung von Testkits

Mit Datum Ende März 2021 sind jetzt nach Ostern die aktuellen für die Betreuung in Kindertagespflege und Kindertageseinrichtungen während der Corona-Pandemie erschienen, mehr unter Infos für Kitas

Zur Lieferung der Testkits gibt es zumindest Aussagen für die Schule. Dort sollen diese ab dem 12.04. ein treffen. In der ersten Woche sind diese Tests noch freiwillig, ab dem 19.04. sollen Sie auch für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend sein. Zu den Tests in der Kita wird folgendes vom Städtetag bennant:

Die regelmäßige Testung von ErzieherInnen und Beschäftigten in Kitas könnte einen wichtigen Beitrag leisten, um Einschleppungen von Infektionen zu vermindern und Ausbrüche zu begrenzen. Daher ist eine Testung bei Präsenz sinnvoll (Testpflicht). Dabei empfiehlt sich entweder der Selbsttest zu Hause, der über eine Eigen-Bescheinigung bestätigt werden muss, oder der angeleitete/überwachte Selbsttest in der Einrichtung.

Die Testung von Kindern im Alter von 3-6 Jahre für die Präsenz wird empfohlen. Dabei empfiehlt sich entweder der Selbsttest zu Hause, der über eine Eigen-Bescheinigung bestätigt werden kann, oder der Test in der Einrichtung durch Erziehungsberechtigte oder Betreuungspersonal.

Vorgezogene Impfmöglichkeit für pädagogische Fachkräfte

Das Ministerium für Soziales und Integration gibt bekannt, dass ab sofort folgende Personen impfberechtigt sind:

Personen zwischen 18 und 64 Jahren, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, hauptamtlich in Einrichtungen und aufsuchenden Angeboten derKinder- und Jugendhilfe und als Schullehrkräfte/Mitarbeitende an Schulen tätig sind, sowie die Auszubildenden und Studierenden, die im Rahmen der Ausbildung in entsprechenden Einrichtungen tätig sind. Damit sind z.B. auch Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erzieher an SBBZ, Schulsozialpädagogen und vergleichbares Personal gemeint.

 Die Terminvergabe erfolgt dabei zentral über die Hotline 116 117 sowie insbesondere über www.impfterminservice.de. Die eigentliche und ausschlaggebende Prüfung der Impfberechtigung erfolgt vor Ort im Impfzentrum. Ein Nachweis über die Berechtigung ist dort zwingend erforderlich. Vorlagen hierfür gibt es auf der Homepage des Sozialministeriums unter den FAQs zur Corona-Impfung - Informationen hier:

Kita-Öffnung: Pandemiebetrieb-Testungen-Masken

Ab dem 22. Februar 2021 wird der Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen wiederaufgenommen und die Notbetreuung entfällt. Es gelten die Grundsätze des Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen, wie seit Sommer 2020 bekannt.

Die Gemeinsamen Schutzhinweise von KVJS, Landesgesundheitsamt und UKBW finden Sie einmal unter:  und noch hier:

 

Anlassloses Testangebot für das Personal in Kindertageseinrichtungen wird ausgeweitet. Ab Montag 22.02.2021 bis einschließlich 31.03.2021 können pro Woche zwei anlasslose Testungen mittels Antigen-Test vorgenommen werden. Die Testungen können z.B. in Haus- oder Facharztpraxen, Corona-Schwerpunktpraxen und in Apotheken, die die Durchführung von Antigenschnelltests anbieten, durchgeführt werden. Informationen zum Ablauf entnehmen Sie bitte dem in Kürze unter:  veröffentlichten Merkblatt des Sozialministeriums. Die Kosten der Testungen im Rahmen der Teststrategie des Landes für Schulen, Kindertageseinrichtungen und Einrichtungen der Kindertagespflege werden komplett vom Land getragen. Die Berechtigungsbescheinigungen erhalten Sie über Ihre Einrichtung. Die Anlassbezogenen Teststrukturen (bei Auftreten eines Falles) behalten weiterhin ihre Gültigkeit.

 

Masken für Kindertageseinrichtungen

Das Land erwartet eine Lieferung von zertifizierten FFP2 Masken, die nach der Qualitätsprüfung an die Einrichtungen verteilt werden. In der Zwischenzeit stellt das Land drei OP-Masken je Vollzeitkraft zur Verfügung. Die Einrichtungen erhalten eine Lieferung, die den Bedarf in der Regel für mindestens einen Monat abdecken sollte.

Kita-Onlinekongress

Nach erfolgreichem Auftakt im letzten Jahr, findet ab dem 17. Februar der zweite Kita-Onlinekongress statt.

Prof. Dr. Renate Zimmer referiert am Eröffnungstag über Chancen einer bewegten Sprachbildung und Sprachförderung.

Am 24.02. um 15.30 Uhr haben Sie die Gelegenheit in der digitalen Diskussionsrunde rund um das Arbeiten unter Pandemiebedingungen

Fragen an Expertinnen und Experten zu stellen und sich auszutauschen.

Am 11.03. von 10.00 - 11.00 Uhr informiert Ulrike Glöckner in Ihrem Live-Webinar über die gemeinsame Konzeptionsentwicklung.

Alle Informationen zu allen Programmformaten erhalten Sie im Kongressprogramm unter:

Corona Update 01­_2021

- Die Schließung der Kitas und Schulen in BW wurde bis Ende Januar verlängert, damit sollen weiter die Notbetreuungen angeboten werden. Ministerpräsident Kretschmann kündigte aber an, dass er schnelle Perspektiven suche. Die Verordnungen bleiben wie gehabt, somit ist keine Änderung der Organisation erforderlich. Die Zusammenfassung der Pressemitteilung finden Sie hier:

- die Orientierungshilfe für die Notbetreuung wurden nicht verändert. Sie finden Sie hier:

- Für das Personal von Kindertageseinrichtungen wird das Angebot der anlasslosen Testung bis zum 12.04.2021 verlängert. Es werden je Testperson drei zusätzliche Testmöglichkeiten zur Verfügung gestellt. Mehr erfahren:

„Der innere Ruf“

ist der erste Kino Film, den Kurt Gerwig und sein Team erstellt haben. Der Film folgt den Fragen:

 was ist mein Ruf? Was ist mir wichtig im Leben? Folge ich meinen Bedürfnissen, oder bin ich eher im Hamsterrad der -vermeintlichen Erwartungen an mich? Bin ich richtig, indem was ich tue? Welche Rollen spielen Bindungen und Beziehungen zu anderen Menschen?...

Neben dem bekannten Hirnforscher Gerald Hüther kommen Sina Elke von Berlepsch, Ulrich Müller, Ali Mahlodji, Matthias Hübner und Thomas Stolkmann zu Wort und erzählen ihre ganz eigenen Erfahrungen und Geschichten zu ihrem „inneren Ruf“. Dieser Film möchte dazu inspirieren, wieder mehr seinem Herzen zu folgen. 

Da die Kinos auf Grund von Corona geschlossen waren, liegt er nun als DVD vor – zu beziehen unter:

Aktueller „Gute-Kita-Bericht“

 der Bundesregierung ist erschienen, mehr dazu unter:

PiA-Ausbildung für KinderpflergerInnen

 Für die Ausbildung zur KinderpflegerIn hat das Kultusministerium nun das praxisorientierte Ausbildungsmodell veröffentlicht. Diese Ausbildung nennt sich nun „praxisintegrierte Ausbildung zur sozialpädagogischen Assistentin und zum sozialpädagogischen Assistenten“ – abgekürzt PiA SpA. Die klassische Ausbildung bleibt bei dem Namen „Staatlich anerkannte/r Kinderpfleger/in“.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Corona VO Dezember 2020

 Die überarbeitete Corona Verordnung tritt am 16. Dezember 2020 in Kraft. Sie ist veröffentlicht unter:

Kindertageseinrichtungen bleiben als Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen geöffnet

Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst

sind abgeschlossen. Ein "respektables Ergebnis in schwierigen Zeiten" so die GEW.

Noch im Jahr 2020 erhalten die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes eine steuer- und abgabenfreie Corona-Prämie in der Höhe von 300 bis 600 Euro. Ab 1. April 2021 steigen die Gehälter um 1,4 Prozent, mindestens aber 50 Euro. Ab 1. April 2022 werden die Tabellenwerte um weitere 1,8 Prozent erhöht. Die Entgelttabellen sind frühestens kündbar zum 31. Dezember 2022, dann steht die nächste

Plakatsprüche aus den Demonstrationen:

Eine Erzieherin ist wie ein DESSOUS….Spitzenqualität für eine Hauch von Nichts.

Wir können gar nicht so schlecht arbeiten, wie wir bezahlt werden.

Wie lernen gelingt

Ein Reisebericht von Gerald Hüther über die Radtour durch Deutschland mit seinem Enkel. Hüther hat dabei folgende Voraussetzungen für gelingendes Lernen entdeckt:

- Intrinsische Motivation

- Beziehung

- Zeit

- Lassen!

Und beschreibt die Kompetenzen, die sein Enkel auf der Reise weiter entwickelt hat – sehr spannend! zu finden über

Empfehlung des Bundesfamilienministeriums

Die 5 Leitlinien für den Kita Regelbetrieb:

 

- Hygiene ist das A und O

- Verantwortung der Erwachsenen bei der Einhaltung der Abstand- und Hygieneregeln

- Infektionen rasch erkennen

- Vorgehen im Fall von Infektionen

- Klare Vorgaben zu kranken und fiebernden Kindern in der Kita

Die drei Pfeiler der Begleitung des Bundes:

Corona-Kita-Rat, 5. Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung und Corona-Kita-Studie: Weitere Informationen:

Bildung in Deutschland kompakt 2020

Alle zwei Jahre wird, gefördert durch die Kultusministerkonferenz und das Bundesministeriums für Bildung und Forschung, die Bestandsaufnahme des deutschen Bildungssystems erstellt. Grundlage sind sowohl sozialwissenschaftliche Erhebungen als auch Daten aus amtlichen Statistiken. Die unabhängige Autorengruppe zeigt den Stand und die Entwicklungsperspektiven des deutschen Bildungssystems auf – von der frühen Bildung über das Schulwesen, die berufliche Ausbildung und Hochschule bis hin zur Weiterbildung. Der Bildungsbericht wird unter Federführung des DIPF – Leibnitz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation betraut. Die Mitglieder der Autorengruppe Bildungsberichterstattung vertreten die folgenden Einrichtungen: DIPF, DIE, DJI, DZHW, LIfBi, SOFI, Statistische Ämter. Mehr Information:

Trägt das „Gute-Kita-Gesetz“ zur Verbesserung in der Qualität in der Kita bei?

Das Zentrum für Kinder- und Jugendforschung (ZfKJ) Freiburg, ist beauftragt, dies zu evaluieren, in Zusammenarbeit mit der Uni Bamberg und dem Ministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend. Dazu werden Fachexpertinnen und Experten zu verschiedenen Foren eingeladen:

Tipps für Fachkräfte von Kindertagesstätten in der Corona-Krise

Corona stellt uns Fachkräfte wie Eltern vor nie dagewesene und große Herausforderungen.
Viele sind nun im Home Office: Nutzen Sie die Zeit, um Konzepte auszuarbeiten und sich fachlich auf den Stand zu bringen.


Anbei zur Unterstützung ein paar Links:
https://www.nifbe.de/infoservice/aktuelles/1644-schliesszeiten-nutzen-und-sich-weiterbilden
https://kiport.de/

https://learningstories.jimdofree.com/g%C3%A4stebuch/
https://www.caritas-campus.de
https://www.bildungsserver.de/E-Learning-fuer-fruehpaedagogische-Fachkraefte-4038-de.html#Begabungsfoerderung
https://qualitaet-kita.de/
https://kita-onlinekongress.de/?fbclid=IwAR1auWAF7-T6LNymLj8mHn7_JPHVrtcVRjz4YawA_7Bozx1hnrFDum4zCq0


Gerne dürfen Sie auch telefonisch Kontakt mit mir aufnehmen für fachliche Inputs, Prozessbegleitung oder Coaching.
Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!

Neuerungen in der Kooperation zwischen Kindergarten und Grundschule

Die seit längerem angekündigte Novellierung der Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums über die Kooperation zwischen Tageseinrichtungen für Kinder und Grundschulen ist nun da. Ab 01. August 2019 ist sie in Kraft getreten, und hat damit die bisherige VwV (Kooperation Kindertageseinrichtungen-Grundschulen) vom 14. Februar 2002 abgelöst.

Die VwV ist deutlich umfänglicher geworden und hat einen „Hinweis für Eltern“ und eine „Reflexionsbogen für die Kooperationslehrkräfte“ im Anhang.

Das Ministerium betont im Kapitel 1, Grundlagen und Ziele:

Die Zusammenarbeit von öffentlichem Gesundheitsdienst, pädagogischen Fachkräften und den für die Kooperation zuständigen Lehrkräften der Grundschulen (Kooperationslehrkräfte) soll eine ganzheitliche Sicht auf die Entwicklung des einzelnen Kindes ermöglichen:“

 

Als wesentliche Änderungen hebt das Kultusministerium folgendes hervor:

  • Zusammenarbeit mit den Eltern
  • Kooperation mit den Gesundheitsämtern
  • Orientierungsplan für die Kindertageseinrichtungen und Bildungsplan der Grundschule
  • Konkretisierung der Aufgaben
  • „regionale Ansprechpersonen“

 

Die VwV ist für die Schulen bindend, es gibt aber (bislang) keine Gesetzesgrundlage für Träger von Kindertageseinrichtungen. Der Abschnitt „Mitwirkung der Tageseinrichtungen“ findet sich so nicht wieder in der neuen Fassung. Im Kapitel 4ff wird die Zusammenarbeit zwischen Kita und Grundschule beschrieben. Betont werden, dass pädagogische Angebote gemeinsam durchgeführt werden, mit dem Fokus „den jeweiligen Entwicklungsstand der Schulanfängerin und Schulanfänger einschätzen zu können“ (vgl. hierzu VwV 4.2.1.) Unter 4.2.2 wirkt fortgeführt, dass die Kooperationslehrkraft ihre Einschätzung im Hinblick auf die Schulbereitschaft des Kindes dokumentiert und „…erteilt der pädagogischen Fachkraft Einblick in die auf dem Reflexionsbogen dokumentierten Daten.“

 

Im Kapitel zur Erziehungspartnerschaft wird das Einbringen von Wissen über die Entwicklung des Kindes der Eltern gewünscht und ist ein Austausch angestrebt. Die Eltern werden lediglich über „ Ziele, Inhalte und Maßnahmen der Kooperation informiert“, was nicht auf gelebte Erziehungspartnerschaft hindeutet. Kritisch zu sehen ist unter diesem Aspekt auch der Umgang mit dem Reflexionsbogen, der

„….im Rahmen der Schulanmeldung an die aufnehmende Schule weiter geleitet wird „ und die Eltern nur ein Kopie davon erhalten. (vgl. Vwv 4.2.2)

Zu finden unter:

Pakt für gute Bildung

Hier stellt das Land zusätzliche Mittel für die Intensivierung der Kooperation zwischen Kindertageseinrichtung und der Grundschule bereit. Damit soll der Zeiteinsatz der pädagogischen Fachkräfte für diese Aufgabe ‚abgegolten‘ werden. Zu diesem Zweck erhält jede Kindertageseinrichtung pro Jahr 1000€ (ab 01.10.2019).

Dabei sind die Größe der Kindertageseinrichtung und auch die Anzahl der kooperierenden Grundschulen unerheblich. Kritische Stimmen, wie z.B. von Gewerkschaftsseite, plädieren für eine Koppelung an die Zahl der Kinder bzw. an die Zahl der Kooperationspartner.

Leider hat das Kultusministerium noch nicht klar definiert, wer das Budget wie abrufen kann. Fragen Sie bei Ihrem Träger bzw. Ihrer Kommune nach.

Zu finden unter: